Veranstaltung im Rahmen des Symposiums Kunst & Krebs:
Kunsttherapie mit lebensbedrohlich oder final erkrankten Menschen
Prof. Dr. Uwe Herrmann und Ulrike Holtermann, MA
In diesem Vortrag mit anschließender Diskussion stellen die beiden Referent/innen ihre kunsttherapeutische Arbeit mit Menschen vor, die lebensbedrohlich oder final erkrankt sind.
Durch Fallgeschichten und Kunstwerke aus ihrer therapeutischen Praxis verdeutlichen sie, dass in der Kunsttherapie angesichts der existenziellen Bedrohung durch Krankheit nicht nur die Worte über die Werke, sondern vor allem die künstlerische Arbeit selbst als zentrales Element wirksam ist. Dieser Vortrag zeigt, wie es den Betroffenen gelang, durch das Kunstschaffen in der therapeutischen Beziehung ihre persönlichen Themen, Lebensfragen und belastenden Gefühle zu bewältigen, Freude zu empfinden und Hoffnung zu schöpfen.
Referent/innen:
Prof. Dr. Uwe Hermann ist Kunsttherapeut (MA Art Psychotherapy, PhD, Universität London) und arbeitet seit 35 Jahren mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Landesbildungszentrum für Blinde in Hannover. Viele seiner Patient*innen sind zusätzlich zu ihren körperlichen und kognitiven Einschränkungen final erkrankt. Seit 2000 lehrt er am Masterstudiengang Kunsttherapie der Weißensee Kunsthochschule Berlin, den er seit 2024 leitet.
Ulrike Holtermann ist Sozialpädagogin (Dipl. Soz. Päd.) und Kunsttherapeutin (PGDip Art Psychotherapy, Universität London). Sie arbeitete viele Jahre an der Medizinischen Hochschule Hannover als Kunsttherapeutin in der Kinder-und Jugend-Onkologie und Transplantationsstation, und in der klinischen onkologischen Rehabilitation mit Erwachsenen. Seit 2012 lehrt sie am Masterstudiengang Kunsttherapie der Weißensee Kunsthochschule Berlin und praktiziert in einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe.
Termin: Donnerstag, 28. 08.2025, 14.00 – 15.30 h
Veranstaltungort: ARTLOFT Berlin | Gerichtstrasse 23 | 13347 Berlin
27. (Vernissage) & 28. (Symposium) August 2025
--> Öffnungszeiten werden noch bekannt gegeben!
Weitere Informationen: https://www.kunstundkrebs.de/