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Qualitative und quantitative Forschung

Promotionsprojekte

Methodische Grundlagen zur qualitativen und quantitativen Forschung in der Kunsttherapie werden im Studium vermittelt. Dabei steht die Frage der Wirksamkeit der Kunsttherapie in unterschiedlichen Bereichen im Zentrum.

Darüber hinaus gibt es mehrere Projekte, die im Rahmen von Promotionen durchgeführt werden. Weitere Forschungsprojekte mit internationalen Kooperationspartnern sind in Planung.

 

 

Uwe Herrmann

PhD über Kunsttherapie mit geburtsblinden Menschen am Goldsmiths College der Universität London 

 

 

Christian Widdascheck

Promotionsprojekt:
„Ich bin nur noch die Hälfte meiner selbst".
Eine phänomenologische Studie zur Bedeutung des künstlerischen Mediums in der kunsttherapeutischen Arbeit mit Asylsuchenden / Flüchtlingen im Spannugsfeld von Therapie und Prävention. (Arbeitstitel)

Das Promotionsvorhaben gliedert sich in einen qualitativ empirischen (Feldforschung) und einen grundlagentheoretischen Teil mit dem Ziel, Wirkfaktoren der Kunsttherapie für die Arbeit mit Asylsuchenden / Flüchtlingen herauszuarbeiten. Methodisch fundiert der empirische Teil mit Hilfe von Videoanalyse auf der Grounded Theory.

Im grundlagentheoretischen Teil nimmt die Leibphänomenologie in der Tradition von Maurice Merleau-Ponty eine zentrale Stellung ein. Insgesamt wird der Hypothese gefolgt, dass die Kunsttherapie durch den Einsatz der künstlerischen Medien und der damit verbundenen Förderung und Re-Aktiverung leiblicher Ressourcen besonders gut für die Etablierung eines sogenannten transkulturellen Übergangsraums geeignet sein könnte. Damit wäre sie eine wichtige Therapieform für die Prävention und Bewältigung von Migration, die als ein potentiell akkumulativen Trauma verstanden wird.